
Zeit, das Richtige zu tun
Über das Programm
Die Abkürzung für Bundes-freiwilligen-dienst ist: BFD. Der BFD ist ein Programm für Menschen. Diese Menschen wollen frei-willig etwas Gutes tun. Der Einsatz dauert meistens 6 Monate oder 12 Monate. In Aus-nahme-fällen kann der Einsatz auch bis zu 24 Monate dauern. Das Programm gibt es seit dem Jahr 2011. Die Frei-willigen arbeiten für die Gemein-schaft. Das ist gut für die Gesell-schaft. Und es ist gut für die Frei-willigen selbst. Denn die Frei-willigen bekommen:
- Taschengeld
- Sozial-versicherung
- Hilfe von Fach-leuten (pädagogische Begleitung)
Wer kann mitmachen?
Alle Menschen können mit-machen. Es gibt nur eine Regel: Sie müssen mit der Schule fertig sein (Erfüllung der Voll-zeit-schulpflicht). Alles andere ist völlig egal:
- Ihr Schul-abschluss ist egal
- Ihr Alter ist egal
- Ihre Nationalität ist egal
- Ihr Geschlecht ist egal.
Sie brauchen auch keine Ausbildung für diese Arbeit.
Normaler-weise ist der BFD eine Voll-zeit-arbeit. Manchmal kann man den BFD aber auch in Teil-zeit machen. Das bedeutet: Man arbeitet weniger Stunden. Es müssen aber mehr als 20 Stunden in der Woche sein. Fragen Sie Ihre Einsatz-stelle, ob Teil-zeit möglich ist.
Welche Bereiche gibt es?
Es gibt viele verschiedene Aufgaben beim BFD. Die Aufgaben sind sehr bunt. Sie können in diesen Bereichen arbeiten:
- Soziales: Zum Beispiel mit Kindern arbeiten oder Senioren vor-lesen
- Ökologie: Zum Beispiel die Natur schützen oder Gärten pflegen.
- Kultur und Sport: Zum Beispiel in einem Sport-verein helfen oder in einem Museum mit-arbeiten
- Integration: Zum Beispiel Menschen aus anderen Ländern helfen
Die Frei-willigen machen zusätzliche Aufgaben. Sie machen nicht die normale Kern-arbeit von den festen Mit-arbeitern.
Wie finde ich einen Platz?
Es gibt eine Internet-seite: www.bundesfreiwilligendienst.de. Dort können Sie direkt nach Plätzen in Ihrer Nähe suchen. Auf der Seite steht auch, wie Sie die Einsatz-stelle anrufen oder anschreiben können. Sagen Sie der Person: Ich möchte ein Kennen-lern-gespräch machen.
Wenn alles passt, unter-schreiben Sie einen Vertrag. Der Vertrag heißt: Vereinbarung. Danach können Sie starten.
Haben Sie schon einen Wunsch-platz im Kopf? Wissen Sie aber nicht, ob der Platz beim BFD mit-macht? Fragen Sie dort einfach nach! Wenn es nicht klappt, finden Sie eine Alternative auf der Internet-seite.
Ist das was für mich?
Der BFD ist eine gute Chance für Sie. Zum Beispiel in diesen Situationen:
- Sie wollen Zeit über-brücken. Zum Beispiel bis zum Start von einem Studium oder einer Ausbildung.
- Sie sind mit der Schule fertig und wollen praktische Er-fahrung sammeln.
- Sie wissen noch nicht genau, welchen Beruf Sie lernen wollen.
- Sie wollen einfach mal eine bestimmte Arbeit kennen-lernen.
- Sie wollen eine Aus-zeit machen und etwas Neues aus-probieren.
- Sie haben schon Ihr ganzes Leben lang gearbeitet. Jetzt sind Sie in Rente und wollen der Gesell-schaft helfen.
Was hätte ich davon?
Der BFD soll für alle Menschen ein Gewinn sein. Deshalb bekommen Sie während der Arbeit:
- Hilfe und Betreuung: Jeder Teilnehmer bekommt eine Betreuungs-person. Es gibt auch regel-mäßige Treffen. Diese Treffen heißen Seminare. Dort lernt man neue Dinge.
- Taschengeld: Sie bekommen jeden Monat Geld. Das Geld heißt Taschengeld. Im Jahr 2026 kann das Taschengeld bis zu 676 Euro im Monat sein. Der genaue Betrag wird im Vertrag auf-geschrieben.
- Sozial-versicherung: Das ist wie bei einer echten Ausbildung. Die Einsatz-stelle bezahlt Geld für Ihre Versicherungen: Renten-versicherung, Unfall-versicherung, Kranken-versicherung, Pflege-versicherung und Arbeits-losen-versicherung.
- Urlaub: Sie haben ein Recht auf bezahlten Urlaub. Sprechen Sie darüber mit Ihrer Einsatz-stelle.
- Ein Zeugnis: Am Ende bekommen Sie ein Abschluss-zeugnis. Das Zeugnis ist sehr gut für spätere Bewerbungen um eine Arbeit.
Ihr Ansprechpartner:

Roger Minkmar
Email: roger@bbb-apolda.de
Telefon: 03644 560666


